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Bildungschancen im Spiegel familiendemografischer by Kristian Stoye

By Kristian Stoye

In einer umfassenden quantitativen Studie untersucht Kristian Stoye die Bedeutung der Geschwister- und Familienkonstellation für die Bildungschancen eines Kindes mit repräsentativen Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel und der Deutschen Lebensverlaufsstudie. Die empirischen Befunde zeigen einen negativen Zusammenhang zwischen dem Bildungserfolg und einer größeren Kinderzahl in der Familie, einem höheren Geburtenrang eines Kindes sowie der Anwesenheit von Stiefeltern. Geschwister- und Elternkonstellation sind demnach zentrale Aspekte der sozialen Herkunft, die in einem engen Zusammenhang mit den Bildungschancen eines Kindes stehen.

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2 Ost-West-Unterschiede) und 1950 begonnen hat, während in Westdeutschland entsprechende bildungspolitische Maßnahmen erst 1960 umgesetzt wurden (Geißler 2011: 273ff). Die möglichen Auswirkungen der Bildungsexpansion auf den direkten Preis für die Qualität von Kindern sollten somit in Ostdeutschland eher zu beobachten sein als in Westdeutschland. 36 2 Theorie und Forschungsstand den weiblichen Reproduktionszyklus beschränkt, andererseits lässt sich die Qualität von Kindern in beliebig feine Einheiten unterteilen.

Im Folgenden wird die familienökonomische Perspektive auf Implikationen für die Bildungschancen von Kindern in unterschiedlichen Geschwister- und Familienkonstellationen untersucht, der theoretische Fokus liegt auf der Ressourcenverwendung bei der Erziehung und Geburt von Kindern. Kinder sind mit einem ökonomischen Gut vergleichbar, das in der Lage ist für die Eltern einen Nutzen zu stiften (Becker 1960). Gleichzeitig verursacht die Geburt von Kindern und ihre Erziehung aber auch Kosten. Eine klassische Unterscheidung der Kosten- und Nutzenarten von Kindern geht auf Leibenstein (1957) zurück.

Ab einem bestimmten Punkt fällt der marginale Nutzen der parallel stattfindenden Qualitätssteigerung allerdings niedriger aus, als der mögliche Nutzengewinn einer höheren Kinderzahl. Bei weiteren Einkommenssteigerungen führt der Anpassungsprozess über die Schattenpreise dann zu einer Erhöhung der Kinderzahl. 3 Ausstattungsunterschiede zwischen den Kindern Die zuvor dargestellten Zusammenhänge zwischen der Anzahl und der Qualität von Kindern zeigen, dass Unterschiede in den Preisen der Commodities beziehungsweise im Einkommen aufgrund des multiplikativen Anpassungsprozesses mit einer überproportionalen Veränderung bei der Nachfrage nach Kindern oder Bildungsinvestitionen einhergehen.

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