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Das Geldwäscherisiko verschiedener Glücksspielarten by Ingo Fiedler, Isabel Krumma, Ulrich Andreas Zanconato,

By Ingo Fiedler, Isabel Krumma, Ulrich Andreas Zanconato, Killian J. McCarthy, Eva Reh

In diesem Forschungsbericht analysieren die Autoren das Geldwäschepotential der einzelnen Glücksspielformen in Abhängigkeit der Anbieter und lizensierenden Jurisdiktion. Dabei legen sie die four. EU-Geldwäscherichtlinie zugrunde, die von den Mitgliedsländern verlangt, Glücksspielanbieter einer besonderen Kontrolle zu unterwerfen, um Geldwäsche präventiv zu unterbinden. Bislang müssen lediglich Casinos diese Vorschriften erfüllen. Die Autoren zeigen auf, dass ausschließlich für Lotterien ein geringes Geldwäscherisiko nachgewiesen werden kann. Die Anbieter aller anderen Glücksspielformen sind daher als Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz (GwG) aufzunehmen. 

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Bisherige Maßnahmen wie etwa die „weiche“ Form der Regulierung durch die Empfehlungen und Dokumentationen der FATF oder die Wolfsberg-Prinzipien (siehe etwa Pieth 2003), zu denen sich einige Banken bekannt haben, richten sich hauptsächlich auf situationale Aspekte der Tatbegehung, bspw. gibt es Zugangsbeschränkungen für Personen, die als hohes Risiko eingestuft werden und IdentifikationsHürden bei Bankgeschäften. 42 Hierbei verlagert sich lediglich der Ort oder der Mechanismus der Tatbegehung, was nichts daran ändert, dass die Tat dennoch geschieht – wenn Geldwäsche aufgrund extensiver Kontrollen nicht mehr über Banken geschehen kann, dann bspw.

Zusätzlich dürfen Guthaben auf Spielerkonten nicht verzinst werden (Erbs et al. GwG § 9c Rn. 1-10) Des Weiteren müssen Verpflichtete sicherstellen, dass Einzahlungen auf Spielerkonten ausschließlich mittels Lastschriftverfahren, Überweisungen, und/oder mittels einer auf den Namen des Spielers ausgegebene Zahlungskarte erfolgen (§ 9c Abs. 3). Das Akzeptieren von Prepaidkarten, auf die elektronisches Geld geladen werden kann, ist demnach unzulässig. Unzulässig sind zudem alle Zahlungsarten, die vom Gesetz nicht ausdrücklich zugelassenen sind.

Speziell der einfache, weltweite Zugang, der fehlende Vor-Ort-Kontakt zwischen Kunde und Institut sowie die Geschwindigkeit der elektronischen Transaktionen erschweren die Implementierung dieser Prinzipien (Joyce 2001, S. 146). Fehlende bzw. “ (Joyce 2001, S. 373). Das Internet mit seinen Möglichkeiten entspricht also dem Verschleierungsziel von Geldwäschern und erleichtert vor allem die Platzierungs- und Layeringphase (Schneider et al. 2006, S. 33). Darüber hinaus erleichtert es durch soziale Netzwerke die weltweite Rekrutierung von Smurfs.

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